Marion Zdesar
Wie alles begann: Vor Jahren verließ ich einen guten Job, um eine Stelle in einem sozialen Betrieb anzunehmen. Ich dachte, ich könnte dort etwas bewegen, wenn ich mal einen Fuß drin habe. Der Job entpuppte sich als Katastrophe – nicht weil ich dafür nicht geeignet war, sondern weil das System, die Art der Arbeit und vor allem das Umfeld nicht zu mir passten.
Aber was das Schlimmste war
Ich wusste nicht wohin mit meinen Gedanken und Sorgen
Ja – ich hatte Kolleginnen, mit denen ich sprechen konnte – aber helfen konnten sie mir nicht. Ja, ich hatte Menschen im privaten Umfeld, die mich stützten. Aber wie ich damit umgehen sollte, konnten sie mir nicht sagen. Und ja, ich hätte einen Betriebsrat zu Rate ziehen können – aber das schien mir absolut unmöglich (ich hätte gefühlt nicht frei reden können).
Damit ich den Tag überstehe „zog ich mir auf dem Weg zur Arbeit den Podcast eines bekannten Mentaltrainers in die Ohren“. Meine ersten Berührungspunkte mit „Mental Health“ doch leider blieb der Gedanke: „Ich muss das doch schaffen … ist ja alles nicht so schlimm.
Ein Jahr lang hielt ich durch – bis ich merkte: Ich muss gehen. Und als ich ging, waren die Schmerzen plötzlich weg – Ich, war wieder ich selbst – auch wenn meine Selbstzweifel noch eine ganze Weile blieben …
Noch heute frage ich mich: Was wäre wohl passiert, wenn jemand da gewesen wäre, der hingesehen und mein Potenzial erkannt hätte? Was wäre möglich gewesen, hätte ich gleich mit jemandem Außenstehendem reden und mich so besser behaupten können? Ich wäre vermutlich noch in dem Betrieb. Denn die Intention, mich sozial zu engagieren, blieb.
Diese Erfahrung hat mich geprägt
Und mir ein Geschenk gemacht
Die Erfahrung hat mir gezeigt, was es heißt, „beruflich nicht bei sich zu sein“ – sich alleine und machtlos zu fühlen. In mir entfachte sie aber auch den Wunsch, Ungerechtigkeit und Potenzial-Unterdrückung nicht mehr einfach hinzunehmen. Also machte ich mich auf den Weg. Mein nachfolgender Job ermöglichte es mir, zu erkennen, wie wertvoll es ist, mal auf sich selbst zu achten und sich für die eigenen blinden Flecken, Unterstützung zu holen. Und so fing ich langsam an, meinem inneren Ruf zu folgen und mutig für mich loszugehen. Ohne diese Erfahrung würde es das DiZ heute wohl nicht geben.
Meine Mission ist es diesen Erfahrungsschatz weiterzugeben, damit auch andere ihr Potenzial entdecken, Perspektiven finden und mutig für sich einstehen können, um sich so ein berufliches Wohlfühlumfeld zu schaffen.
Noch ein bisschen
Mehr zu mir
Das bin ich heute
Ich bin Wegbegleiterin, Potenzialseherin, Marketingkomplizin, Möglichmacherin, Inneres-Feuer-Entfacherin, Strategische-Weiter-Denkerin, Wohlfühlumfeld-Schafferin und Verbindungs-Stifterin.
Mit meinem Tun möchte ich persönliche und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen, die unser Miteinander stärken und die Lebensqualität verbessert.
Woran ich glaube:
Ich glaube daran, dass echte Veränderung und Erfolg dort beginnen, wo Menschen gesehen und wahrgenommen werden. Dort, wo Menschen sich trauen dürfen, ihre persönliche Botschaft auszusprechen und die Möglichkeit bekommen, zu SEIN statt nur zu tun.
Meine Leitsprüche:
,,Leben und leben lassen“,
,,Du brauchst nicht immer ein Wie – viel wichtiger ist WER“, und ..Trust the process
Berufliche Meilensteine
- Kanzleimitarbeiterin und Bürokauffrau
- Assistenz- und Leitungsfunktionen in der Kärntner Medien-, Agentur- und Marketinglandschaft
- Jahrelange Berufserfahrung in sozialen Einrichtungen (u.a. Integrationsdrehscheibe Kärnten, Frauengesundheitszentrum Kärnten)
- Seit 2022 Selbstständig als Marketingkomplizin für authentische Sichtbarkeit
- Zertifizierte Dipl. Systemische Coachin
- (Business) Mental-Trainerin (i.A.)
- Unternehmensberatung eg. Unternehmensorganisation inkl. Systemische Beratung und Coaching
- Initiatorin und Geschäftsführerin“DiZ – Du im Zentrum OG“